Concrete Roof Tiles, puzolanic cement, earth houses, ecomaterials: EcoSur

Rebuilding Haiti
EcoSur Netzwerk nach Haiti Print E-mail

Misión de Red EcoSur a HaitíIn dieser Woche wird ein Team des EcoSur-Netzwerkes nach Haiti reisen. Marcos Macanche, der in Sozialprojekten erfahrene Bauleiter in Nicaragua, Victor Granja, ein junger dynamischer Ingenieur mit Erfahrung in der Produktion und Kurt Rhyner werden sich in Santo Domingo treffen und dann per Bus nach Haiti reisen.

Sie werden in Port au Prince von Ely Thelot, einem haitianischen Dozenten der Uni Genf empfangen und in erster Linie den voraussichtlichen Standort für das "Glarner-Projekt" besuchen. Man hofft, dass dort bereits praktische Entscheide gefällt werden können.

Es werden aber auch andere Standorte besucht, von verschiedenen Schweizer, Deutschen und Portugiesischen Organisationen kamen Anfragen für eine Zusammenarbeit. Die Zusammenarbeit mit lokalen Universitäten ist wichtig und auch die Koordination mit den Internationalen Organisationen.

Der Projektbeginn wird wohl im Aufbau einer ersten Produktionswerkstatt bestehen, während die Vorbereitungen laufen um für die obdachlosen Rückkehrer Land zu finden wo gebaut werden kann. In Zusammenarbeit mit Partnern sind wir daran die entsprechenden lokalen Kontakte zu knüpfen.

 
Dieses Land hat eine unglaubliche Kraft Print E-mail

Eindrücke aus Haiti von Anfangs März

Yasmina Tiippenhauer (Koordinatorin von “tierra incognita”, Genf, Schweiz)

Bevor wir über Haiti sprechen, sind wir in Gedanken bei den Menschen in Chile, die soeben auch ein schlimmes Erdbeben erlebt haben.

Nach einigen Tagen in Haiti und all dem Gesehenen ist klar, dass die Bevölkerung dringend Hilfe beim Wiederaufbau des Landes braucht. Wir besuchten verschiedene Camps, wo die Leute sich zusammen tun, um so gut wie möglich zu überleben. Aber ganze Strassen sind Camps.  Menschen schlafen, wo immer sie können, ohne Infrastruktur. 

Haití: Este pais tiene una fuerza increible

Sie organisieren sich auf jede mögliche Weise, helfen sich selbst, ohne die Mittel zu haben, ohne Spenden, ohne Lohn, mit NICHTS. Oh ja, mit ihrer natürlichen Kraft, Kreativität, ihrer Liebe zum Leben und zu ihren Liebsten.

In den besuchten Camps hatten die Leute in der Regel keine Zelte, kein Wasser und kein Essen. Wie überleben sie? Es grenzt an ein Wunder. Trotz allem sieht man Kinder spielen, Jugendliche beim Ballspielen, junge Mädchen beim Frisieren. Die Leute hören haitianische Musik, singen und manchmal tanzen sie sogar, sie sprechen und lachen. Und all dies, obwohl sie zum Teil amputiert wurden oder verletzt sind, obwohl viele Familienmitglieder gestorben sind, ohne Häuser, ohne irgendetwas. Oh ja, mit ihrer tiefen Dankbarkeit zu leben.

Der Regen hat noch nicht mit voller Stärke eingesetzt…. aber es sind noch keine Zelte verteilt!
Die Stadt ist zerstört und es scheint, dass 80% der noch stehenden Gebäude abgerissen werden müssen, weil sie beschädigt sind und eine Gefahr bedeuten.

Vor den improvisierten Camps sieht man Ankündigungen wie „Wir brauchen Wasser und Essen, bitte arbeitet mit uns zusammen.“ Und man bedenkt…. Hier ist NICHTS, nicht weil es in dem Land nichts gibt, sondern weil es nicht verteilt wird!
Am Sonntag sind acht Kinder aus einem Spital in Port au Prince verschwunden, Menschenhandel ist offensichtlich.

Doch dieses Land hat eine unglaubliche Stärke und ich hoffe sehr, dass die Haitianer selbst in der Lage sein werden, am Wiederaufbau teilzunehmen.

Es ist wichtig, die Zivilbevölkerung mit ihren Initiativen, speziell in den Camps zu unterstützen, sie mit Essen und Wasser zu versorgen, Gemeinschaftsküchen zu organisieren und ihr nützliche Fähigkeiten beizubringen, so dass die Zeit gut genutzt wird, um die Teilnahme am Wiederaufbau vorzubereiten. Und es ist auch notwendig, finanzielle Unterstützung zu suchen, um die verantwortlichen Leute in den Camps zu bezahlen, da ohne diese nichts geschehen würde. Es braucht auch Mikrokreditprogramme, damit die Menschen, wenn sie die Camps verlassen, so gut es geht mit dem Wiederaufbau beginnen können. Deshalb ist es notwendig, den Leuten zu zeigen, wie sie nachhaltig mit wenig Mitteln bauen können.

Es gibt viel zu tun.

 
Haiti: Post Disaster Reconstruction Print E-mail

Photo: Haiti - International Red Cross Experience shows that it is extremely difficult to move fast from an emergency situation to reconstruction.   The situation of living in a shelter that does not provide security for life and goods prevents people from going about their normal activities, including going to work and earning an income.

  • Temporary installations should not just provide shelter from the climate, but also security and a reasonable degree of privacy.
  • They should be available within days or weeks after the phenomena that caused the emergency
  • They should be reusable, either as the core unit for a new house or made of reusable materials
  • They should be affordable
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Haiti: DESWOS help efforts will go through the EcoSur Network Print E-mail

logo_deswosThe german NGO DESWOS, german society for the development and housing, will focus its help efforts mainly through the EcoSur Network. In its website (in german), states:

  • What will DESWOS do to support the rebuilding?
    Together with our partner organization, the EcoSouth Network, with a base in the neighboring Dominican Republic, we will focus the reconstruction aid for Haiti in the urban outskirts and rural areas. In these regions, after such catastrophes support often arrives only too late and is too little...."
Deswos also points out the 34 years of experience that EcoSouth partners have in development cooperation in the construction sector, especially in earthquake and catastrophe endangered areas in Central America. See Post disaster reconstruction (PDF file, english only)
Visit DESWOS website (www.deswos.de in german) to read the full article
 
Pedals for progress endorses EcoSur Network Print E-mail
Pedals for Progress endorses EcoSur Network to focus the reconstruction efforts for Haiti. In its web page says:
How Can We Help Haiti?
Disaster areas require immediate assistance and, unfortunately, the type of economic development work Pedals for Progress does not lend itself to disaster relief. However, P4P has a long-standing relationship with EcoSur.

 Pedals for Progress had received prizes like the Forbes Enterprise Awards, the Rolex Awards for Enterprise, the Royal Geographic Society award, among others.

Read the full note in the website from Pedals for Progress: www.p4p.org

Haití: Pedales para el Progreso recomienda a Red EcoSur

 

 

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Developed as an 'alternative technology' accessible to small producers, The MCR tile production needs low overheads, can be backyard or workshop based and the equipment is portable enabling deployment for production 'on site' for housing projects or larger applications if neccessary
 

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