Concrete Roof Tiles, puzolanic cement, earth houses, ecomaterials: EcoSur

Edition 35 - August 2009
EcoSur Netzwerk nach Haiti Print E-mail

Misión de Red EcoSur a HaitíIn dieser Woche wird ein Team des EcoSur-Netzwerkes nach Haiti reisen. Marcos Macanche, der in Sozialprojekten erfahrene Bauleiter in Nicaragua, Victor Granja, ein junger dynamischer Ingenieur mit Erfahrung in der Produktion und Kurt Rhyner werden sich in Santo Domingo treffen und dann per Bus nach Haiti reisen.

Sie werden in Port au Prince von Ely Thelot, einem haitianischen Dozenten der Uni Genf empfangen und in erster Linie den voraussichtlichen Standort für das "Glarner-Projekt" besuchen. Man hofft, dass dort bereits praktische Entscheide gefällt werden können.

Es werden aber auch andere Standorte besucht, von verschiedenen Schweizer, Deutschen und Portugiesischen Organisationen kamen Anfragen für eine Zusammenarbeit. Die Zusammenarbeit mit lokalen Universitäten ist wichtig und auch die Koordination mit den Internationalen Organisationen.

Der Projektbeginn wird wohl im Aufbau einer ersten Produktionswerkstatt bestehen, während die Vorbereitungen laufen um für die obdachlosen Rückkehrer Land zu finden wo gebaut werden kann. In Zusammenarbeit mit Partnern sind wir daran die entsprechenden lokalen Kontakte zu knüpfen.

 
Dieses Land hat eine unglaubliche Kraft Print E-mail

Eindrücke aus Haiti von Anfangs März

Yasmina Tiippenhauer (Koordinatorin von “tierra incognita”, Genf, Schweiz)

Bevor wir über Haiti sprechen, sind wir in Gedanken bei den Menschen in Chile, die soeben auch ein schlimmes Erdbeben erlebt haben.

Nach einigen Tagen in Haiti und all dem Gesehenen ist klar, dass die Bevölkerung dringend Hilfe beim Wiederaufbau des Landes braucht. Wir besuchten verschiedene Camps, wo die Leute sich zusammen tun, um so gut wie möglich zu überleben. Aber ganze Strassen sind Camps.  Menschen schlafen, wo immer sie können, ohne Infrastruktur. 

Haití: Este pais tiene una fuerza increible

Sie organisieren sich auf jede mögliche Weise, helfen sich selbst, ohne die Mittel zu haben, ohne Spenden, ohne Lohn, mit NICHTS. Oh ja, mit ihrer natürlichen Kraft, Kreativität, ihrer Liebe zum Leben und zu ihren Liebsten.

In den besuchten Camps hatten die Leute in der Regel keine Zelte, kein Wasser und kein Essen. Wie überleben sie? Es grenzt an ein Wunder. Trotz allem sieht man Kinder spielen, Jugendliche beim Ballspielen, junge Mädchen beim Frisieren. Die Leute hören haitianische Musik, singen und manchmal tanzen sie sogar, sie sprechen und lachen. Und all dies, obwohl sie zum Teil amputiert wurden oder verletzt sind, obwohl viele Familienmitglieder gestorben sind, ohne Häuser, ohne irgendetwas. Oh ja, mit ihrer tiefen Dankbarkeit zu leben.

Der Regen hat noch nicht mit voller Stärke eingesetzt…. aber es sind noch keine Zelte verteilt!
Die Stadt ist zerstört und es scheint, dass 80% der noch stehenden Gebäude abgerissen werden müssen, weil sie beschädigt sind und eine Gefahr bedeuten.

Vor den improvisierten Camps sieht man Ankündigungen wie „Wir brauchen Wasser und Essen, bitte arbeitet mit uns zusammen.“ Und man bedenkt…. Hier ist NICHTS, nicht weil es in dem Land nichts gibt, sondern weil es nicht verteilt wird!
Am Sonntag sind acht Kinder aus einem Spital in Port au Prince verschwunden, Menschenhandel ist offensichtlich.

Doch dieses Land hat eine unglaubliche Stärke und ich hoffe sehr, dass die Haitianer selbst in der Lage sein werden, am Wiederaufbau teilzunehmen.

Es ist wichtig, die Zivilbevölkerung mit ihren Initiativen, speziell in den Camps zu unterstützen, sie mit Essen und Wasser zu versorgen, Gemeinschaftsküchen zu organisieren und ihr nützliche Fähigkeiten beizubringen, so dass die Zeit gut genutzt wird, um die Teilnahme am Wiederaufbau vorzubereiten. Und es ist auch notwendig, finanzielle Unterstützung zu suchen, um die verantwortlichen Leute in den Camps zu bezahlen, da ohne diese nichts geschehen würde. Es braucht auch Mikrokreditprogramme, damit die Menschen, wenn sie die Camps verlassen, so gut es geht mit dem Wiederaufbau beginnen können. Deshalb ist es notwendig, den Leuten zu zeigen, wie sie nachhaltig mit wenig Mitteln bauen können.

Es gibt viel zu tun.

 
Ideen zum Wiederaufbau in Haiti Print E-mail

Neu dokument: Um Glarner Projekt zu nageln, reist Kurt Rhyner nach Haiti

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Neu dokument: Haiti: Rezept für Katastrophen 

Aufdatiert am 9.3.10
Misión de Red EcoSur a HaitíIn dieser Woche wird ein Team des EcoSur-Netzwerkes nach Haiti reisen. Marcos Macanche, der in Sozialprojekten erfahrene Bauleiter in Nicaragua, Victor Granja, ein junger dynamischer Ingenieur mit Erfahrung in der Produktion und Kurt Rhyner werden sich in Santo Domingo treffen und dann per Bus nach Haiti reisen.

Sie werden in Port au Prince von Ely Thelot, einem haitianischen Dozenten der Uni Genf empfangen und in erster Linie den voraussichtlichen Standort für das "Glarner-Projekt" besuchen. Man hofft, dass dort bereits praktische Entscheide gefällt werden können.

Es werden aber auch andere Standorte besucht, von verschiedenen Schweizer, Deutschen und Portugiesischen Organisationen kamen Anfragen für eine Zusammenarbeit. Die Zusammenarbeit mit lokalen Universitäten ist wichtig und auch die Koordination mit den Internationalen Organisationen.

Der Projektbeginn wird wohl im Aufbau einer ersten Produktionswerkstatt bestehen, während die Vorbereitungen laufen um für die obdachlosen Rückkehrer Land zu finden wo gebaut werden kann. In Zusammenarbeit mit Partnern sind wir daran die entsprechenden lokalen Kontakte zu knüpfen.

 Aufdatiert am 18.2.10
Wir sind in Kontakt mit unserem Partner in der Dominikanischen Republik, wo viele Aktionen für Haiti koordiniert werden. An der Grenze zwischen den Ländern entstehen jetzt Flüchtlingslager, die Leute erhalten Lebensmittel können aber nicht kochen. Wir werden unsere Partner unterstützen zum Bau von Kochherden als Nothilfe.

Unser Kollege Martin Melendez wird voraussichtlich am 12. Februar eine erste Erkundungsreise nach Haiti machen und sich mit möglichen lokalen Partnern treffen.

In Port au Prince gibt es viele Leute die zurück wollen aufs Land und wir sehen dies als gute Möglichkeit für sinnvollen Wiederaufbau. Ein Kirchliches Zentrum das von Jesuiten geleitet wird ist daran solche Projekte vorzubereiten, wir sind im Kontakt mit ihnen.

Grupo Sofonias... In den mehr als 30 Jahren unseres Bestehens haben wir nur ganz wenig auf Deutsch geschrieben... Spanisch ist unsere hauptsächliche Sprache und Englisch die zweite

Hier einige der wenigen Informationen auf Deutsch

 
Haiti: Post Disaster Reconstruction Print E-mail

Photo: Haiti - International Red Cross Experience shows that it is extremely difficult to move fast from an emergency situation to reconstruction.   The situation of living in a shelter that does not provide security for life and goods prevents people from going about their normal activities, including going to work and earning an income.

  • Temporary installations should not just provide shelter from the climate, but also security and a reasonable degree of privacy.
  • They should be available within days or weeks after the phenomena that caused the emergency
  • They should be reusable, either as the core unit for a new house or made of reusable materials
  • They should be affordable
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Dry toilet: new development Print E-mail

Inodoro seco: nuevos desarrollosPeter Arndt, the "inventor" of the dry toilet, developed a new type of toilet bowl that can separate the liquids from the solids. In laboratory tests, the bowl can separate up to the 75% fo the liquids that are aimed to the walls.

This new bowl design, plus the already known eficiency of the dry toilet, allows the liquids to get dried and compacted faster.

In this second version of the dry toilet, the design has been simplified in a way that could be possible to remove the plastic tanks in the bottom of the pit, and maintenance will be reduced to a minimum.

 

Inodoro seco: nuevos desarrollos

 

 
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Developed as an 'alternative technology' accessible to small producers, The MCR tile production needs low overheads, can be backyard or workshop based and the equipment is portable enabling deployment for production 'on site' for housing projects or larger applications if neccessary
 

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